Biographie

Johannes Brzoska, geb. 1998, ist Violinist, Komponist und Filmschaffender.

Nachdem er mit 18 Monaten den Wunsch äußerte, Geige zu lernen, war er Schüler und ab 2010 Jungstudent bei Nikolai Mintchev an der Folkwang UdK in Essen und studiert seit 2016 an der HMDK Stuttgart bei Prof. Anke Dill. Weitere Impulse erhielt er u.A. von Prof. Svetlin Roussev (Paris/Genf), Prof. Latica Honda-Rosenberg (Berlin) Prof. Ingolf Turban (München), Prof. Nora Chastain (Berlin). Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter dem Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und Gewinner des Musikpreises des Lions Club Stuttgart-Schlossgarten. Orchestererfahrung sammelte er als Mitglied des Bundesjugendorchesters und als Konzertmeister des HSO Stuttgart. Seine Konzerttätigkeit – solistisch wie in diversen kammermusikalischen Ensembles – brachte ihn bereits zu bedeutenden Internationalen Festivals wie den „Donaueschinger Musiktagen“, der „European Chamber Music Academy Leipzig“ (EKAL) und dem „Sozopol Apollonia Festival“. Er spielt eine Violine von Nicolas Lupot aus dem Jahre 1806, welche ihm von der „Alice und Hans Joachim Thormählen-Stiftung“ zur Verfügung gestellt wird.

In seiner Jugend entdeckte er zudem sein Interesse am Film und der Komposition, welche für ihn zwei weitere wesentliche Stützen seines künstlerischen Schaffens ausmachen. So schrieb er 2014 die Auftragskomposition „LiaiSons“, welche im Rahmen der Folkwang Woche für Neue Musik vom „Ensemble CRUSH“ uraufgeführt wurde. Zahlreiche weitere Stücke folgten. Seit 2018 ist er als Filmschaffender tätig und drehte seitdem mehrere Kurzfilme, zuletzt den fünfundzwanzigminütigen Kurzspielfilm „DORT, WO DIE MÜHLE STEHT“.

 

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