Warum diese Seite?

Alles ist bereits gesagt, und man kommt[…] mit Neuem zu spät, zitiert Franz Liszt Jean de La Bruyère in seinem Aufsatz Zur Stellung der Künstler, fügt aber hinzu, daß[…] man darum doch keineswegs berechtigt wäre, hieraus den Schluß ziehen zu wollen, daß auch alles gehört und verstanden sei.1

In diesem Sinne soll diese Rubrik mit Texten und Gedanken zur Kunst, Gesellschaft, Politik und Philosophie zum öffentlichen Diskurs beitragen. Da man als klassischer Musiker abseits der Bühne meist wenig zum gesellschaftlichen Diskurs beizutragen hat, soll diese Seite sich dem entgegenstellen und unterschiedliche Aspekte und Phänomene unserer Zeit, welche die Kunst und das Kunstschaffen beeinflusst näher beleuchten. Ich möchte hier nochmals erwähnen, dass jegliche Ansichten immer nur den Zeitpunkt ihrer Entstehung widerspiegeln und selbstredend später vom Verfasser widerrufen werden dürfen, womit einer lebendigen Dialektik nichts im Wege stehen sollte.


1Franz Liszt, Schriften zur Tonkunst, Reclam 1981, S.33.

 

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